Lösung: OS X Lion 10.7.2 - iTunes findet keine Airport Express mehr

Nach dem Update auf OS X Lion und der iTunes Version 10.5.1(42) konnte ich keine Verbindung von iTunes auf dem MacBook Pro zur Airport Express herstellen. Habe dann im Internet gesucht und folgende Lösung zu dem Problem gefunden:


Schuld scheint die Einstellung von IPv6 zu sein.
Mit den folgenden beiden Befehlen wird iPv6 unter Lion abgeschaltet und iTunes findet die Airport Express wieder.

Beide Kommandos müssen im Terminal eingegeben werden:

networksetup -setv6off Ethernet

networksetup -setv6off Wi-Fi


Vielen Dank an „Mike in Shawnee„ aus dem Apple Support Forum!

Lautstärke feiner einstellen

Jeder Mac-User kennt die Lautstärkeneinstellung am Mac. Über zwei Tasten kann die Lautstärke lauter oder leiser eingestellt werden, wobei auf dem Bildschirm ein Lautsprecher und eine Balkenanzeige erscheint. Die Abstufung/Schrittweite ist allerdings sehr grob und nicht zufriedenstellend. Unter Snow Leopard kann man die Lautstärke mit einer einfachen Tastenkombination feiner zu justieren.

Einfach Shift + Option (ALT) gedrückt halten und die Lautstärke über die Lautstärketasten wie gewohnt verstellen. Die Zwischenschritte werden durch „Teilbalken“ angezeigt.

Zeitweises Ausschalten der Stomsparfunktionen beim Macbook

Will man sich einen Film ungestört ansehen, so kann einem der Stromspar-Modus des MacBooks lästig werden. Er kann zwar über die Systemeinstellungen verändert bzw. ausgeschaltet werden, aber dies ist eine permanente Einstellung, die sobald nicht mehr benötigt neu eingestellt werden muss.

Genau hier setzt das Tool „Caffeine“ von Lighthead Software an und ermöglicht die zeitweise Abschaltung des Sleep-/StandBy-Modus. Ein absolut geniales kleines Tool das sich in die Menubar einnistet und damit jederzeit erreichbar ist. Das Symbol zeigt es direkt an:

Kaffee in der Tasse = Sleep-/Standby-Modus ist temporär abgeschaltet
Kaffeetasse leer = Rechner befindet sich im Modus der in den Systemeinstellungen eingestellt wurde

Das allerbeste an der Applikation ist aber der fehlende Preis, denn es kann über den Mac App Store gratis installiert werden.

Bewertung : ++++++

Screensharing mit (Snow-)Leopard


Seit der Veröffentlichung von Leopard gibt es die Möglichkeit andere Rechner im Netzwerk zu verwalten. Dies geht zwar auch mittels VNC ganz gut, aber der Einsatz von „ScreenSharing“ bedarf keiner Fremdsoftware mehr. Es ist schade das Apple diese nützlichen Funktionen nicht mehr in den Vordergrund stellt, im Gegenteil, sie werden fast versteckt und es gibt kaum Dokumentation dazu.

Will man einen Rechner fernsteuern (egal ob Win-PC oder Mac) muss ein VNC Server laufen. Dieser wird auf dem Mac automatisch eingeschaltet sobald man unter Einstellungen->Freigaben->Bildschirmfreigabe einschaltet. Es muss nun nur noch der erlaubte Benutzerkreis (z.B. ein User oder Admin) eingestellt werden und schon kann es losgehen.

Um diesen Rechner nun zu steuern gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Im Finder Menu unter Gehe zu->Mit Server verbinden die IP Adresse des zu steuernden Rechners eingeben (z.B. vnc://192.168.1.14)
oder
2. das Programm ScreenSharing unter /System/Library/CoreServices/screensharing.app starten und dort die IP Adresse (z.B. 192.168.1.14) eingeben.

In beiden Fällen muss man sich auf dem Fremdrechner unter Eingabe eines Usernamen mit entsprechendem Passwort (z.B. auch Admin und Passwort) anmelden.

Einschalt-Sound des MacBook abschalten

Apple hat seinen PCs einen Einschalt-Sound mit auf den Weg gegeben. Bei einem Desktop PC ist ja auch nichts dagegen einzuwenden, ein Notebook wird aber oft ausserhalb der eigenen vier Wände eingesetzt und so ein lauter Klang kann in einem Hörsaal oder in der Bücherei schon sehr störend sein. Apple hat es leider versäumt in den Systemeinstellungen eine Möglichkeit zum Abschalten vorzusehen. Abhilfe schafft hier das Tool "StartupSoundPrefPane" das bei VersionTracker ladbar ist. Damit ist es kein Problem die Lautstärke einzustellen oder bei Bedarf den Sound ganz abzuschalten (meine bevorzugte Einstellung). Im Netz gibt es Berichte dass es unter Leopard nicht richtig läuft, was ich allerdings nicht bestätigen kann, da es auf meinem Macbook ohne Probleme seinen Dienst verrichtet.

Bewertung : ++++++